Interventionsstelle Häusliche Gewalt

Die Interventionsstelle Häusliche Gewalt hilft Opfern in der akuten Krisensituation nach einem Polizeieinsatz und der Wegweisung des Täters.

Mit dem Einverständnis der Betroffenen wird die Interventionsstelle von der Polizei oder dem Ordnungsamt benachrichtigt und vereinbart innerhalb von 24 Stunden einen Beratungstermin.

 

Schwerpunkte der Beratung:

  • Krisenintervention
  • Klärung der Gewaltsituation und der Situation der Kinder
  • Informationen zum Wohnungsverweisverfahren nach einem Polizeieinsatz
  • Erstellung einer Gefährdungsanalyse und ggf. eines persönlichen Sicherheitsplanes
  • Unterstützung bei der Einleitung rechtlicher Schritte und Schutzmaßnahmen
  • Hilfe bei der Antragstellung nach dem Gewaltschutzgesetz oder Begleitung zur Rechtsantragsstelle
  • Informationen zu strafrechtlichen Möglichkeiten
  • Informationen zu geeigneten Unterstützungsangeboten (für Opfer und Täter) und gegebenenfalls direkte Vermittlung.

 

Die Beratung ist kostenlos und kann auf Wunsch in Ihrer Wohnung oder an anderen Orten (z.B. Schule, Klinik) stattfinden.

Dolmetscherinnen können bei Bedarf hinzugezogen werden.

Eine Zusammenarbeit besteht mit allen Einrichtungen und Institutionen, die Opfer häuslicher Gewalt unterstützen. Die Interventionsstelle ist eingebunden in das Interventionsprojekt Häusliche Gewalt (T.I.P.), einem Zusammenschluss von Polizei, Justiz, Stadtverwaltung, Landkreis Tübingen und Beratungsstellen zur Beendigung häuslicher Gewalt.

 

Die Interventionsstelle Häusliche Gewalt wurde im Januar 2006 eingerichtet.

Sie wird gefördert durch den Landkreis Tübingen und die Universitätsstadt Tübingen. Darüber hinaus ist auch diese Stelle auf Spenden, Bußgelder und andere finanzielle Zuwendungen angewiesen (siehe "Spenden und Mitgliedschaft" und  "Wie Sie uns sonst noch unterstützen können").

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